Subject: GT-Marketing, Romantik-Reisen, Vogue Travel Woche Türkei
Türkeireise vom 30.3. – 6.4.2007
Meine Reise habe ich bei GT Marketing gewonnen und die meiner Begleitung bei Romantik-Reisen, mit angeblichem Vorteil von 200€, dazugebucht. Machte dann 374€ plus PAX-TAX in der Türkei 25€/pro Person.
1.) Ankunft am Flughafen
Bei der Ankunft am Flughafen in Antalya wurden wir nicht, wie im Anschreiben angekündigt, am Flughafenausgang durch einen freundlichen Mitarbeiter begrüßt. Ca. 30 m vom Ausgang standen Empfangsschalter mehrerer Reiseunternehmen, alle gut ausgeschildert. Nur Romantik-Reisen war nicht zu entdecken. Auf Nachfrage an einem Schalter, wo man Romantik-Reisen finde, bekam meine Lebensgefährtin von einem jungen Mann die Antwort „Hier“. Auf die Frage, warum nicht ein Mitarbeiter am Ausgang stehe, antwortete dieser unwirsch, mit den Armen fuchtelnd, in einem recht barschen Ton, dass man keine Zeit hätte sich mit einem Schild hinzustellen, man für mehrere Reisegesellschaften tätig sei und sie sich gefälligst hinten anstellen solle. (Auch andere Romantik-Reisende mussten sich durchfragen).
2.) Begrüßung im Bus
Nachdem wir im Bus Platz genommen hatten, kam dieser besagte Mitarbeiter, begrüßte kurz die Gäste und bot sofort Armbänder für das Abendessen für 70 € an. Bei uns angekommen verlangte meine Lebensgefährtin eine Entschuldigung und ich den Namen des Mitarbeiters. Die Antwort, wir könnten auch noch die Schuhgröße, Augenfarbe und mehr bekommen. Nur den Namen bekamen wir nicht. Mittlerweile war der Reiseführer Herr V., der auch die Aktion am Schalter mitbekommen hatte, in den Bus gekommen. Er sagte dem Mitarbeiter, er solle ruhig sein und zu meiner Lebensgefährtin wörtlich: „Und sie halten jetzt auch den Mund“. Herr V. erzählte während der Fahrt u. a. eine türkische Geschichte von zwei Brüdern, die zerstritten waren. Am Schluss der Geschichte stand ein Bruder in der Mitte der Brücke, um auf den anderen zu warten, wenn dieser etwas von ihm wolle. Herr V. sagte “ Meine lieben Gäste, ich bin freiberuflicher Reiseführer, das heißt, ich stehe in der Mitte der Brücke, und wenn sie etwas von mir wollen, dann müssen sie zu mir kommen. Ich komme nicht zu ihnen". - Das ist in unseren Augen Arroganz pur. -
3.) Begrüßung im Hotel
Im Hotel angekommen wurden wir sofort in einem separaten Raum von einer Frau S. begrüßt und über den Ablauf der Woche informiert, und dies, nachdem alle Teilnehmer schon mehr als 12 Stunden auf den Füßen waren. Wir haben die Wochenplanung mitgeschrieben. Auf Nachfrage ob es dies schriftlich gibt, wurde dies verneint. Dann wurde es sehr unruhig, da Frau S. von jedem/r Anwesenden für dieses Wochen-Paket 149 € verlangte. Allen verschlug es die Sprache. Als einige, unter anderem auch wir, dagegen protestierten wurde sie sehr ungehalten; wir hätten ja schließlich diese Rundreise gebucht und das wären halt die Kosten. Außerdem wäre das Paket ja aufgebessert worden, da das Mittagessen darin enthalten sei. In meinen Augen war diese Situation Nötigung! Nach Intervention einiger Teilnehmer, dass dies laut Unterlagen so nicht zu verstehen sei, sondern man die Möglichkeit habe einzelne Sachen buchen zu können, wurde von ihr nach ca. 30 Min. der Vorschlag gemacht, in Absprache mit Herrn V. (was er mir gegenüber später leugnete), auch nur für drei Tage zu zahlen (80 € ohne bzw. 90 € mit Mittagessen). Man solle sich drei Tage aussuchen und diese bei der Bezahlung angeben. Hierauf gingen mehrere auf diesen Vorschlag ein, da es sich so anhörte, dass es anders nicht geht. Wir auch.
Wie wir von Romantik-Reisenden aus andern Bussen erfahren haben, wurde dies bei denen nicht so aggressiv durchgeführt, es gab sogar die Möglichkeit gar nichts zu buchen. Bei Anderen wurde damit gedroht, sie nicht mitzunehmen.
4.) Beleidigungen durch Herrn V.
Auf der Fahrt nach Pamukkale (Juweliergeschäft) erfuhren wir, dass am nächsten Tag auf der Fahrt nach Alanya neben einer Teppichfabrik noch eine Lederwarenfabrik (in Wirklichkeit Geschäft) in Antalya besucht werden sollte. Ich fragte Herrn V., ob man von Antalya nach Alanya mit einem örtlichen Bus gelangen kann, d.h. wir wollten nicht noch zu der Lederwarenfabrik. Antwort: „Ja. Sie können auch von Deutschland, England usw. nach Alanya kommen.“ Ich hielt ihm vor, dass ich eine vernünftige Frage gestellt habe und daher auch eine vernünftige Antwort erwarte, bat um seinen Namen und um die Namen der anderen beiden Mitarbeiter. Er gab mir nur seine Visitenkarte und meinte „Wer und was sind Sie denn? Sie sind doch Nichts. Sie sind doch nichts wert. Ich bin doch mehr als Sie.“ Ich widersprach ihm, nannte ihn arrogant. Auf die Frage, ob man so mit einem Gast umgehe: „Sie sind kein Gast“, beugte sich zum mir, schaute mich an und meinte: „Seien Sie vorsichtig!“. Ich wich seinem Blick nicht aus und warnte ihn, dass ich mir das so nicht gefallen lasse. Einige andere Aussagen lass ich aus, Sie waren nicht weniger beleidigend, abwertend und aus dem Bereich der Fäkalsprache. Weitere Aussage, ich solle mich vorsehen, wenn ich noch mal in die Türkei komme. Wenn er mich dann sieht, könnte ich mich auf was gefasst machen, denn dann wäre er nicht der Reiseführer. Danach verlangte ich die Reiseleitung in Alanya zu sprechen, worauf er nur sagte: „Ich spreche nicht mehr mit Ihnen und außerdem habe ich Feierabend“.
5.) Ausflugsprogramm laut Prospekt
Seldschukische Karawansarei, Perge, Aspendos, römisches Aquadukt mit seldschukischer Brücke, Besuch eines Nomadenstammes. Leider Fehlanzeige! (Im Prospekt stand aber nichts von Änderungen vorbehalten!)
Dies alles stand nicht auf dem Programm unserer Reiseleitung. Wir haben viele Informationen darüber erhalten, welche Firmen in der Türkei Textilien und Lederartikel herstellen lassen, was man beim Kauf von Schmuck alles sparen kann, usw. Wenn ich diese Zeiten addiere, haben wir hierüber mehr gehört, als über die Geschichte, Kultur und über Land und Leute. Verkaufsveranstaltung! Diese habe ich aber nicht so gebucht. Es war von Teppich- und Juwelenfabrik die Rede (Fabrik=Produktionstätte) mit Produktvorstellung. Zuerst hat Herr V. diese als Kultur deklariert. Erst nach dem Lederwarengeschäft sagte er: „Dies war die letzte Verkaufsveranstaltung“. Wir fühlen uns getäuscht! Gerade die Geschichte und Kultur war ausschlaggebend für unsere Buchung!
Wenn man die Ausflüge der Reiseleitung vor Ort gebucht hätte, mit sicherlich besserer Reiseführung, wäre man auf einen Betrag von 100€ gekommen. Bei uns fiel die Dörferfahrt (lt. Herrn V. sowieso nur 90 Minuten Anfahrt zum Mittagessen), der Türkische Abend (hatte er nicht dran gedacht), die Bootsfahrt in Antalya (angeblich kein Boot da) aus, welche von der Reiseleitung genannt wurde. Boote waren in Antalya vorhanden! Wir waren so dort. Nur weil es geregnet hat, haben wir davon keinen Gebrauch gemacht.
Eine weitere Falschaussage war die Lageangabe der Hotels im Prospekt. Das erste lag Richtung Kemer und es gab nur eine Übernachtung in Pamukkale. Von einem klimatisierten Bus kann auch nicht die Rede sein. Auf der Fahrt von Pamukkale nach Alanya haben alle Reisenden über Stunden gefroren. Ansonsten musste man den Fahrer mal bitten, die Lüftung anzumachen.
Es gab eine große Anzahl an Mitreisenden, die ebenfalls sehr unzufrieden waren.
Und von der Reiseleitung die ganze Zeit keine Spur. Sie kam nur zum Abkassieren!
Herr V. fiel uns auch in anderer Hinsicht negativ auf. Er sprach schlecht über seine nicht wohlhabenden Landsleute. Dies ist für einen Reiseführer unangemessen. Wäre interessant gewesen zu erfahren, weshalb es noch soviel Arme gibt und was der Staat gedenkt dagegen zu tun. Gut, ihn trifft es nicht, da er ja jährlich 2000 € von der Juwelenfirma erhält. Was er von den anderen Firmen erhält, sagte er nicht mehr.
Auf der Fahrt von Pamukkale nach Alanya hatten wir eine kranke Frau im Bus. Es wäre für Herrn V. recht einfach gewesen diese Frau bei einem Arzt vorzustellen oder eine Apotheke aufzusuchen. Es hat ihn überhaupt nicht interessiert.
Wir haben auf die HP verzichtet und außerhalb gut türkisch gegessen, dabei insgesamt nur ca. 80 € bezahlt.
Bei unseren Unternehmungen lernten wir viele nette Menschen kennen, von denen wir mehr über die Türkei erfahren haben als vom Reiseführer.
Eine Liste über unseriöse Anbieter bei Gewinnspielen findet man unter http://www.vzhh.de/ in der Rubrik Markt+Recht. Habe ich leider zu spät erfahren.
Guter Rat: Über solche Reiseführer bei der türkischen Botschaft beschweren. Ich habe dies getan, indem ich einen kurzen Bericht der Vorkommnisse dorthin geschickt habe. Man hat von mir weitere Informationen angefordert, um diese dem Ministerium in der Türkei zu übergeben. Ich glaube schon, dass der Türkei solche Auswüchse nicht genehm sind, da sie ihrem Image erheblich schaden.
Botschaft der Republik Türkei
Büro des Wirtschaftsrates
Rungestr. 9
10179 Berlin
oder per Email an info@tuerkei-kultur-info.de
Meine Reise habe ich bei GT Marketing gewonnen und die meiner Begleitung bei Romantik-Reisen, mit angeblichem Vorteil von 200€, dazugebucht. Machte dann 374€ plus PAX-TAX in der Türkei 25€/pro Person.
1.) Ankunft am Flughafen
Bei der Ankunft am Flughafen in Antalya wurden wir nicht, wie im Anschreiben angekündigt, am Flughafenausgang durch einen freundlichen Mitarbeiter begrüßt. Ca. 30 m vom Ausgang standen Empfangsschalter mehrerer Reiseunternehmen, alle gut ausgeschildert. Nur Romantik-Reisen war nicht zu entdecken. Auf Nachfrage an einem Schalter, wo man Romantik-Reisen finde, bekam meine Lebensgefährtin von einem jungen Mann die Antwort „Hier“. Auf die Frage, warum nicht ein Mitarbeiter am Ausgang stehe, antwortete dieser unwirsch, mit den Armen fuchtelnd, in einem recht barschen Ton, dass man keine Zeit hätte sich mit einem Schild hinzustellen, man für mehrere Reisegesellschaften tätig sei und sie sich gefälligst hinten anstellen solle. (Auch andere Romantik-Reisende mussten sich durchfragen).
2.) Begrüßung im Bus
Nachdem wir im Bus Platz genommen hatten, kam dieser besagte Mitarbeiter, begrüßte kurz die Gäste und bot sofort Armbänder für das Abendessen für 70 € an. Bei uns angekommen verlangte meine Lebensgefährtin eine Entschuldigung und ich den Namen des Mitarbeiters. Die Antwort, wir könnten auch noch die Schuhgröße, Augenfarbe und mehr bekommen. Nur den Namen bekamen wir nicht. Mittlerweile war der Reiseführer Herr V., der auch die Aktion am Schalter mitbekommen hatte, in den Bus gekommen. Er sagte dem Mitarbeiter, er solle ruhig sein und zu meiner Lebensgefährtin wörtlich: „Und sie halten jetzt auch den Mund“. Herr V. erzählte während der Fahrt u. a. eine türkische Geschichte von zwei Brüdern, die zerstritten waren. Am Schluss der Geschichte stand ein Bruder in der Mitte der Brücke, um auf den anderen zu warten, wenn dieser etwas von ihm wolle. Herr V. sagte “ Meine lieben Gäste, ich bin freiberuflicher Reiseführer, das heißt, ich stehe in der Mitte der Brücke, und wenn sie etwas von mir wollen, dann müssen sie zu mir kommen. Ich komme nicht zu ihnen". - Das ist in unseren Augen Arroganz pur. -
3.) Begrüßung im Hotel
Im Hotel angekommen wurden wir sofort in einem separaten Raum von einer Frau S. begrüßt und über den Ablauf der Woche informiert, und dies, nachdem alle Teilnehmer schon mehr als 12 Stunden auf den Füßen waren. Wir haben die Wochenplanung mitgeschrieben. Auf Nachfrage ob es dies schriftlich gibt, wurde dies verneint. Dann wurde es sehr unruhig, da Frau S. von jedem/r Anwesenden für dieses Wochen-Paket 149 € verlangte. Allen verschlug es die Sprache. Als einige, unter anderem auch wir, dagegen protestierten wurde sie sehr ungehalten; wir hätten ja schließlich diese Rundreise gebucht und das wären halt die Kosten. Außerdem wäre das Paket ja aufgebessert worden, da das Mittagessen darin enthalten sei. In meinen Augen war diese Situation Nötigung! Nach Intervention einiger Teilnehmer, dass dies laut Unterlagen so nicht zu verstehen sei, sondern man die Möglichkeit habe einzelne Sachen buchen zu können, wurde von ihr nach ca. 30 Min. der Vorschlag gemacht, in Absprache mit Herrn V. (was er mir gegenüber später leugnete), auch nur für drei Tage zu zahlen (80 € ohne bzw. 90 € mit Mittagessen). Man solle sich drei Tage aussuchen und diese bei der Bezahlung angeben. Hierauf gingen mehrere auf diesen Vorschlag ein, da es sich so anhörte, dass es anders nicht geht. Wir auch.
Wie wir von Romantik-Reisenden aus andern Bussen erfahren haben, wurde dies bei denen nicht so aggressiv durchgeführt, es gab sogar die Möglichkeit gar nichts zu buchen. Bei Anderen wurde damit gedroht, sie nicht mitzunehmen.
4.) Beleidigungen durch Herrn V.
Auf der Fahrt nach Pamukkale (Juweliergeschäft) erfuhren wir, dass am nächsten Tag auf der Fahrt nach Alanya neben einer Teppichfabrik noch eine Lederwarenfabrik (in Wirklichkeit Geschäft) in Antalya besucht werden sollte. Ich fragte Herrn V., ob man von Antalya nach Alanya mit einem örtlichen Bus gelangen kann, d.h. wir wollten nicht noch zu der Lederwarenfabrik. Antwort: „Ja. Sie können auch von Deutschland, England usw. nach Alanya kommen.“ Ich hielt ihm vor, dass ich eine vernünftige Frage gestellt habe und daher auch eine vernünftige Antwort erwarte, bat um seinen Namen und um die Namen der anderen beiden Mitarbeiter. Er gab mir nur seine Visitenkarte und meinte „Wer und was sind Sie denn? Sie sind doch Nichts. Sie sind doch nichts wert. Ich bin doch mehr als Sie.“ Ich widersprach ihm, nannte ihn arrogant. Auf die Frage, ob man so mit einem Gast umgehe: „Sie sind kein Gast“, beugte sich zum mir, schaute mich an und meinte: „Seien Sie vorsichtig!“. Ich wich seinem Blick nicht aus und warnte ihn, dass ich mir das so nicht gefallen lasse. Einige andere Aussagen lass ich aus, Sie waren nicht weniger beleidigend, abwertend und aus dem Bereich der Fäkalsprache. Weitere Aussage, ich solle mich vorsehen, wenn ich noch mal in die Türkei komme. Wenn er mich dann sieht, könnte ich mich auf was gefasst machen, denn dann wäre er nicht der Reiseführer. Danach verlangte ich die Reiseleitung in Alanya zu sprechen, worauf er nur sagte: „Ich spreche nicht mehr mit Ihnen und außerdem habe ich Feierabend“.
5.) Ausflugsprogramm laut Prospekt
Seldschukische Karawansarei, Perge, Aspendos, römisches Aquadukt mit seldschukischer Brücke, Besuch eines Nomadenstammes. Leider Fehlanzeige! (Im Prospekt stand aber nichts von Änderungen vorbehalten!)
Dies alles stand nicht auf dem Programm unserer Reiseleitung. Wir haben viele Informationen darüber erhalten, welche Firmen in der Türkei Textilien und Lederartikel herstellen lassen, was man beim Kauf von Schmuck alles sparen kann, usw. Wenn ich diese Zeiten addiere, haben wir hierüber mehr gehört, als über die Geschichte, Kultur und über Land und Leute. Verkaufsveranstaltung! Diese habe ich aber nicht so gebucht. Es war von Teppich- und Juwelenfabrik die Rede (Fabrik=Produktionstätte) mit Produktvorstellung. Zuerst hat Herr V. diese als Kultur deklariert. Erst nach dem Lederwarengeschäft sagte er: „Dies war die letzte Verkaufsveranstaltung“. Wir fühlen uns getäuscht! Gerade die Geschichte und Kultur war ausschlaggebend für unsere Buchung!
Wenn man die Ausflüge der Reiseleitung vor Ort gebucht hätte, mit sicherlich besserer Reiseführung, wäre man auf einen Betrag von 100€ gekommen. Bei uns fiel die Dörferfahrt (lt. Herrn V. sowieso nur 90 Minuten Anfahrt zum Mittagessen), der Türkische Abend (hatte er nicht dran gedacht), die Bootsfahrt in Antalya (angeblich kein Boot da) aus, welche von der Reiseleitung genannt wurde. Boote waren in Antalya vorhanden! Wir waren so dort. Nur weil es geregnet hat, haben wir davon keinen Gebrauch gemacht.
Eine weitere Falschaussage war die Lageangabe der Hotels im Prospekt. Das erste lag Richtung Kemer und es gab nur eine Übernachtung in Pamukkale. Von einem klimatisierten Bus kann auch nicht die Rede sein. Auf der Fahrt von Pamukkale nach Alanya haben alle Reisenden über Stunden gefroren. Ansonsten musste man den Fahrer mal bitten, die Lüftung anzumachen.
Es gab eine große Anzahl an Mitreisenden, die ebenfalls sehr unzufrieden waren.
Und von der Reiseleitung die ganze Zeit keine Spur. Sie kam nur zum Abkassieren!
Herr V. fiel uns auch in anderer Hinsicht negativ auf. Er sprach schlecht über seine nicht wohlhabenden Landsleute. Dies ist für einen Reiseführer unangemessen. Wäre interessant gewesen zu erfahren, weshalb es noch soviel Arme gibt und was der Staat gedenkt dagegen zu tun. Gut, ihn trifft es nicht, da er ja jährlich 2000 € von der Juwelenfirma erhält. Was er von den anderen Firmen erhält, sagte er nicht mehr.
Auf der Fahrt von Pamukkale nach Alanya hatten wir eine kranke Frau im Bus. Es wäre für Herrn V. recht einfach gewesen diese Frau bei einem Arzt vorzustellen oder eine Apotheke aufzusuchen. Es hat ihn überhaupt nicht interessiert.
Wir haben auf die HP verzichtet und außerhalb gut türkisch gegessen, dabei insgesamt nur ca. 80 € bezahlt.
Bei unseren Unternehmungen lernten wir viele nette Menschen kennen, von denen wir mehr über die Türkei erfahren haben als vom Reiseführer.
Eine Liste über unseriöse Anbieter bei Gewinnspielen findet man unter http://www.vzhh.de/ in der Rubrik Markt+Recht. Habe ich leider zu spät erfahren.
Guter Rat: Über solche Reiseführer bei der türkischen Botschaft beschweren. Ich habe dies getan, indem ich einen kurzen Bericht der Vorkommnisse dorthin geschickt habe. Man hat von mir weitere Informationen angefordert, um diese dem Ministerium in der Türkei zu übergeben. Ich glaube schon, dass der Türkei solche Auswüchse nicht genehm sind, da sie ihrem Image erheblich schaden.
Botschaft der Republik Türkei
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Rungestr. 9
10179 Berlin
oder per Email an info@tuerkei-kultur-info.de
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